Fakten & Informationen zu Brennholz

Jedes Jahr machen wir in der Familie rund 20rm Brennholz. Dieses wird uns per LKW in Form von 3m langen Baumstämmen in die Einfahrt gelegt. In der Regel haben wir es dann innerhalb von 3-4 Wochen klein und weggestapelt.

Deshalb gebe ich euch hier mal ein paar kleine Tips …….. Diese sind allesamt für euch aus dem Internet zusammen getragen und hier gebündelt.
Die übliche Handelseinheit von Brennholz wird in rm „Raummeter“ beziffert.

Ein Raummeter: 1 Meter langes Rundholz wird in einer Breite von 1 Meter und einer Höhe von 1 Meter gestapelt.

Es gibt dann noch „Schüttraummeter“, dies ist in Gitterkörbe (1m x 1m x 1m)  geschüttete Holzscheite.

Hier seht Ihr eine Tabelle für den Heizwert von Brennholz:
Holzart je 1rm

____________    | kwh   | liter Heilzöl |  m³ Gas |

Pappel                   | 1110 |         97        |     111   |

Erle                        | 1400 |       123       |     140   |

Ahorn                     | 1675 |       147       |     168   |

Birke                      | 1810 |      159        |     181  |

Buche/Esche        | 1850 |      162        |     185  |

Eiche                     | 1890 |      166        |     189  |

An dieser Tabelle könnt ihr leicht erkennen, warum Buche/Esche und Eiche als Brennholz besonders nachgefragt sind. Der Heizwert sagt hier alles!

Brennholz richtig lagern:

Das Brennholz sollte natürlich trocken sein. Beim Kauf von Brennholz solltet ihr also unbedingt darauf achten, wie trocken das Holz ist. Hier seid ihr natürlich auf die ehrliche Angabe des Verkäufers angewiesen, oder Ihr kauft ein Holzfeuchtemessgerät. Laubholz muss ungefähr 2 Jahre lang trocknen, damit das Holz als Brennholz mit einer Restfeuchte von 15-20% genutzt werden kann.
Warum ist trockenes Holz so wichtig? Rein wirtschaftlich gesehen, bezahlt ihr das Gewicht des Holzes mit, wenn Ihr zum Beispiel Holz in Säcken kauft, bei dem sich der Preis nach dem Gewicht richtet. Zu feuchtes Holz brennt natürlich schlechter. Der Ofen und der Schornstein werden stärker verrußt und belastet somit wiederum die Umwelt.
Wenn Ihr selber das Holz trocknet, solltet ihr einige wenige Kleinigkeiten beachten:
Spaltet das Holz vor der Lagerung schon auf die gebrauchsfertige Größe. Je kleiner das Holzstück je schneller ist es trocken.

Stapelt das Holz möglichst locker, damit der Wind die Luft optimal zirkulieren kann.

Schützt das Holz vor Regen! Eine Plane muss ausreichend befestigt werden, sonst weht sie irgendwann weg und das Holz wird wieder nass!

Schafft einen festen trockenen Untergrund! Die Bodenfeuchte zieht sonst in das Brennholz.

 

So und jetzt viel Spass beim Holz machen 😉