Highnoon

Oh ja, es war wirklich kurz vor 12, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich sitze hier bei herrlicher Luft auf der Bank an meinem „Lieblingsplatz“ und lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen.

Es ist schon schön hier.

Ganz ehrlich, wenn diese psychischen Probleme nicht wären, könnte es so schön sein. Ich habe das Ruder hoffentlich rechtzeitig rumgerissen und bin auf dem aufsteigenden Ast.

Drückt mir die Daumen das es bis zur Rente erledigt ist da ich noch gerne ein paar Jahre mit meinem Schatz erleben möchte.

Giftbude

Ups, der Titel hat nun wirklich nichts mit „Gift“ zu tun.

Der Begriff „Giftbude“ kommt aus dem althochdeutschen und bedeutet „Gabe, Geben“ und bedeute eigentlich „dor gift dat wat“ – da gibt es was!

Als damals die ersten touristischen Gebiete erschlossen wurden, war oft die erste Tätigkeit eine Giftbude einzurichten bzw. zu eröffnen.
Es war meistens ein kleines Haus (Bude) in dem man allerlei Kleinigkeiten bekam, Speisen, Getränke und anderes. Unter anderem auch Andenken von der jeweiligen Örtlichkeit.

Ich überlege gerade ob ich nicht auch eine Giftbude eröffnen sollte, wäre doch cool, ein auf „damals“ getrimmter Laden wo man dann „Andenken“ und andere „Kleinigkeiten“ erwerben kann. Ganz auf die alte Art und weise… einfach und unkompliziert.

Das hebe ich mir, glaube ich, dann doch besser für meine Rentenzeit auf. So als „Gimmik“ nur für mich und zu meinen Zeiten ohne Zwang und Abhängigkeiten.

Träume und Wünsche darf man doch haben, oder nicht?

Rente 2021

Tja, das gefühl sagt mir „es passt“.

Am 1. August 1972 habe ich damals meine Lehre als Maschinenschlosser auf der Evers Werft in Niendorf Ostsee begonnen. Ich war noch 14 Jahre alt (im September wurde ich 15) und mein Vater musste sogar noch meinen Lehrvertrag unterzeichen.

Jetzt im April 2021 habe ich meinen Antrag gestellt, er soll zum 1. August 2021 gelten. Nach fast 50 Jahren einzahlen sollte ich jetzt dran sein…..denke ich mir so.

Im August bin ich dann also 63 +10 Monate und falle in die Rubrik „besonders langjährige Versicherte“, ganz ehrlich ich hoffe das der/die Sachbearbeiter in Berlin auch so sehen.

Fischkisten

Tja, früher waren die Fischkisten aus Holz, heute sind sie aus Kunststoff….

Fischkisten-HolzDK- (044)

Was bedeutet eigentlich früher……nun ja meine Kindheit ist für mich früher. Ich habe da mal eine Seite über Fischkisten geschaffen……aber schaut selbst

 

Hier gehts zur Seite

Fakten & Informationen zu Brennholz

Jedes Jahr machen wir in der Familie rund 20rm Brennholz. Dieses wird uns per LKW in Form von 3m langen Baumstämmen in die Einfahrt gelegt. In der Regel haben wir es dann innerhalb von 3-4 Wochen klein und weggestapelt.

Deshalb gebe ich euch hier mal ein paar kleine Tips …….. Diese sind allesamt für euch aus dem Internet zusammen getragen und hier gebündelt.
Die übliche Handelseinheit von Brennholz wird in rm „Raummeter“ beziffert.

Ein Raummeter: 1 Meter langes Rundholz wird in einer Breite von 1 Meter und einer Höhe von 1 Meter gestapelt.

Es gibt dann noch „Schüttraummeter“, dies ist in Gitterkörbe (1m x 1m x 1m)  geschüttete Holzscheite.

Hier seht Ihr eine Tabelle für den Heizwert von Brennholz:
Holzart je 1rm

____________    | kwh   | liter Heilzöl |  m³ Gas |

Pappel                   | 1110 |         97        |     111   |

Erle                        | 1400 |       123       |     140   |

Ahorn                     | 1675 |       147       |     168   |

Birke                      | 1810 |      159        |     181  |

Buche/Esche        | 1850 |      162        |     185  |

Eiche                     | 1890 |      166        |     189  |

An dieser Tabelle könnt ihr leicht erkennen, warum Buche/Esche und Eiche als Brennholz besonders nachgefragt sind. Der Heizwert sagt hier alles!

Brennholz richtig lagern:

Das Brennholz sollte natürlich trocken sein. Beim Kauf von Brennholz solltet ihr also unbedingt darauf achten, wie trocken das Holz ist. Hier seid ihr natürlich auf die ehrliche Angabe des Verkäufers angewiesen, oder Ihr kauft ein Holzfeuchtemessgerät. Laubholz muss ungefähr 2 Jahre lang trocknen, damit das Holz als Brennholz mit einer Restfeuchte von 15-20% genutzt werden kann.
Warum ist trockenes Holz so wichtig? Rein wirtschaftlich gesehen, bezahlt ihr das Gewicht des Holzes mit, wenn Ihr zum Beispiel Holz in Säcken kauft, bei dem sich der Preis nach dem Gewicht richtet. Zu feuchtes Holz brennt natürlich schlechter. Der Ofen und der Schornstein werden stärker verrußt und belastet somit wiederum die Umwelt.
Wenn Ihr selber das Holz trocknet, solltet ihr einige wenige Kleinigkeiten beachten:
Spaltet das Holz vor der Lagerung schon auf die gebrauchsfertige Größe. Je kleiner das Holzstück je schneller ist es trocken.

Stapelt das Holz möglichst locker, damit der Wind die Luft optimal zirkulieren kann.

Schützt das Holz vor Regen! Eine Plane muss ausreichend befestigt werden, sonst weht sie irgendwann weg und das Holz wird wieder nass!

Schafft einen festen trockenen Untergrund! Die Bodenfeuchte zieht sonst in das Brennholz.

 

So und jetzt viel Spass beim Holz machen 😉