Buhnenbau

Buhnenbau

Was ist eigentlich eine Buhne?

Eine Buhne ist ein im rechten Winkel zum Strandverlauf in das Meer oder an das Ufer eines Flusses gebautes Bauwerk, das dem Küstenschutz bzw. dem Flussausbau dient. Andere Bezeichnungen sind: Höfte, Kribbe, Schlenge, Stacke. Am Meer kann es sich dabei um Pfähle aus Holz, Stein, Beton, um eine Stahlspundwand, Faschinen oder um einen im Meer stehenden Steinwall handeln. Sie erfüllen den Zweck, Wasserwellen zu brechen und uferparallele Strömungen vom Strand fernzuhalten. Buhnen werden zur Landgewinnung eingesetzt. Die ersten Buhnen, die Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut wurden, bestanden aus Holz, später versuchte man es auch mit Beton. Sie sollen auch die Wellen brechen und damit deren Kraft mindern.

Buhnen bei uns am Strand:

Das Konzept sieht bei uns Buhnen aus Naturstein vor  Diese haben unterschiedliche Längen, zwischen 20 und 70 Metern. Ein solches System wurde, nicht nur bei uns immer wieder diskutiert, so beispielsweise Ende der 90er-Jahre, als ein verstärkter Schutz gegen Sturmfluten gefordert wurde. Diese Planungen wurden aber zugunsten der Küstenschutzanlage, die inzwischen auf fünf Kilometern Küstenlinie gebaut wurde, zurückgestellt. In diesem Zusammenhang wurden auch sechs neue Buhnen, ab Ostmole (Hafeneinfahrt) bis ca. 150m hinter den Gartenweg, gebaut.  Jetzt wurde eine „Erweiterung“ dieses Buhnen-Systems umgesetzt. Aus Naturstein sollen sie bei normalem Seegang die Wellen brechen und den Sand halten. Bei Hochwasser oder Sturmfluten werden sie jedoch überspült , so sagte der Planer, weil sonst Wirbel entstünden, die die Strandabschnitte ausspülen könnten. Wir sind mal gespannt wie es sich „in Echt“ darstellt.

Der Bau

Es wurde zunächst Sand ausgehoben und ein Flies ausgelegt, darauf kam dann eine Lage Geröll und dann erst die eigentlichen Steine, Es wurde in mehreren Abschnitten gebaut und zwar von Ost nach West, also von Höhe „Miramar“ in Richtung Hafen.  Wegen etwas höherem Wasserstand in Verbindung mit Wind aus Nordost, wurde dieses allerdings unterbrochen.  Die letzten vier Molen hat man dann von West nach Ost gebaut, bzw. erst die Landseitigen Arbeiten erledigt und dann die wasserseitigen Arbeiten weitergeführt.