Alte Gemälde an Mauern der Alstadtinsel

könnt Ihr euch noch dran errinnern? Das war im November 2015 eine der Themen in der Presse und auch in Funk und Fernsehen. Es gibt da einige Berichte im Internet, das vergißt ja nichts.

Wir haen uns dann mal Ende Dezember 2015 auf den Weg gemacht um diese „Gemälde“ zu suchen. Es half uns diese Karte von den „Lübecker-Nachrichten“ und ein wenig Ortskenntnis.

Wir haben an einem Sonntag in der Kanalstraße geparkt und hatten dort auch gleich das erste „Gemälde“ entdeckt. Leider ist nicht viel von ihm übergeblieben.

Am Ende von diesem Artikel findet Ihr einen Link zu einer Bildergalerie und zu einem Text der Lübecker Nachrichten.

Der „Schuhflicker von Kairo“ hat schon etwas gelitten aber war doch zu erkennen.

SchuhflickerDas nächste Ziel war dann das „Kind im Spielzimmer“ . Diese kleine Dame hat auch schon bessere Zeiten gehabt, war aber noch gut zu erkennen. Eigentlich das „besterhaltene Bild“ von allen noch vorhandenen.

KindWeiter Richtung Schmiedestraße/Ecke Große Petersgrube – Schade, trotz intensiver Suche kein Erfolg gehabt. Dieses „Gemälde“  „Heimkehr von der Arbeit“ von Friedich Wasmann, war verschwunden.

An der Ecke Fischergrube/Ellerbrook auf der dortigen Freifläche fanden wir dann aber den Ausschnitt von „Heimkehr von der Arbeit“. Es war zwar frisch „übergraffitit“ worden, bei genauem hinschauen konnte man die Konturen aber gut verfolgen.

ArbeitDas nächste Ziel war dann Hundestraße/Ecke Königstraße, wir hatten keine große Hoffnungda es schon veröffentlicht wurde, dieser kleine Stromer war auch verschwunden.

Da wir schon auf der Ecke waren schauten wir noch schnell im „Behnhaus“ ein und fragten nach dem Poster „Die Söhne des Dr. Linde“ von Edvard Munch, das dort zu dieser Aktion kostenfrei angeboten wurden,,,,, das Mott0 war: „wir schenken Ihnen dieses Plakat und Sie kleben einen der Jungs an Ihre Hauswand und senden und ein Bild zu“. Das fanden wir toll und wollten eigentlich mitmachen. Tja die Leute vom Behnhaus schauten uns frundlich lächelnt an und erzählten dann das es nur eine Woche dauerte und diese Plakate alle weg waren. Nochmal SCHADE.

Tja das war dann trotzdem eine schöne Runde durch die kalte und zugige Altstadt. Auf dem Weg zurück zum Auto nahm ich dann noch diesen Gang mit…

gang01

Ach ja, hier noch die Fotostrecke der Lübecker-Nachrichten und der dazugehörige Artikel

Gassen und Gänge

Heute, am Ostermontag hatten wir mal zusammen frei. Um dem Trubel am Strand zu entgehen sind wir nach Lübeck gefahren und haben die Altstadt zwischen Dom, Obertrave und Holstentor erkundet. Das waren zwei Stunden fast wie Urlaub und auch ein wenig Abenteuer, abschalten und staunen was es so alles noch gibt was man bisher noch nicht gesehen hat. Lasst die Bilder einfach auf euch wirken.